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Freundschaft

Hallo meine Lieben. Kennt ihr das Zitat “ Eine Freundschaft zwischen zwei Männern ist ein Luxus, zwischen zwei Frauen ein Wunder“ von Jorge Luis Borges? Vor zehn Jahren hätte ich mich wahrscheinlich mit den Worten „so ein Schwachsinn“ darüber geäußert, doch heute empfinde ich es mehr als zutreffend. Wenn ich viele Freundschaften aus meinem Bekanntenkreis, Umfeld oder aus den Medien Revue passieren lasse, muss ich feststellen, dass 90 Prozent der Männer ihren besten Freund aus vergangener Zeit noch an ihrer Seite haben. Das Ergebnis bei den Frauen fällt dagegen leider nicht so positiv aus. Hier scheint „Freundschaft“ zu einer austauschbaren Ware geworden zu sein. Wenn wir Mädels uns jetzt mal ehrlich ans Herz fassen, ist diese Tatsache doch eigentlich sehr traurig. Aber was läuft bei uns falsch, was die Männer dagegen scheinbar richtig machen? Während das männliche Geschlecht das Leben lebt, ohne sich großartig einen Kopf über die kleinsten Dinge zu zerbrechen, sind wir Frauen Weltmeisterinnen im Nachdenken. Streit in einer Freundschaft gehört dazu, doch statt nachtragend zu sein und aus der kleinsten Mücke einen Elefanten zu machen, sollten wir das Ganze, wie die Kerle, bei einem Bier vergessen, denn wir wissen doch alle: NOBODY IS PERFECT!

Und dann gibt es da noch eine weitere, sehr schädliche Eigenschaft, die wir Frauen regelrecht wie einen Magneten anziehen: Eifersucht! Uns fällt es schwer das eigene Ich so zu akzeptieren, wie wir sind. Stattdessen messen wir uns ununterbrochen an den Mitmenschen und sobald die etwas haben, was wir gerne hätten, sind wir plötzlich nicht mehr fähig neutral zu denken und anderen etwas zu gönnen. Dabei ist es doch viel angenehmer miteinander und nicht gegeneinander zu leben, was man ja eigentlich auch in einer Freundschaft voraussetzt. Meine Damen: Eifersucht, Missgunst, Rache – wir sind doch alle keine Drachen, auch wenn wir uns gerne mal so verhalten. Vielleicht sollten wir uns den Spruch „Frauen müssen zusammenhalten“ wieder tiefgründiger zu Herzen nehmen. Außerdem fühlt es sich doch hundertmal besser an mit Komplimenten und nicht mit Giftpfeilen um sich zu schießen.

Fakt ist, niemand von uns ist fehlerfrei. Jeder von uns hat irgendwelche Macken. Der eine mehr als der andere, aber genau das macht uns doch alle einzigartig und individuell. Wir sollten anfangen uns so zu akzeptieren wie wir sind, anstatt die innere Unzufriedenheit an anderen abzuwälzen. Unglück und Leid entstehen, wenn wir uns selbst ständig Vorwürfe machen und uns als defekte Maschine betrachten, die wir erst reparieren müssen, bevor sie wieder wertvoll ist. Während die Männer oft im Hier und Jetzt leben, schwirren die Gedanken der Damen oft schon in der Zukunft herum, in der Hoffnung dort irgendwo ihr Glück zu finden. Ein entscheidender Grund, warum wir oft unzufrieden sind und sogar unsere Ziele nicht erreichen. Wir meckern zwar sehr gerne über die Kerle, allerdings können wir uns in vielerlei Hinsicht eine große Scheibe von ihnen abschneiden. Wenn wir lernen mehr Leichtigkeit zuzulassen und uns selber nicht ständig unter Druck zu setzen, dann klappt es zukünftig vielleicht auch wieder mit einer langlebigeren Freundschaft unter Frauen. Und hey, wir sind alle gleich, es ist also kindisch und sinnlos als Konkurrentinnen durchs Leben zu gehen. Am Ende macht es doch sowieso mehr Spaß in Harmonie zu leben. Falls ihr es nicht glaubt, probiert es doch einfach mal aus.

Eure Diana

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